Helle Nacht – Portrait einer Vielgestalt

Ein Stück von Dominic Deville nach den Texten von Emmy Hennings.

Emmy Hennings – Dadaistin, Dichterin, Muse. Aber auch Getriebene, Äthersüchtige, Verzweifelte. In Helle Nacht finden alle Facetten dieser faszinierenden Frau auf der Bühne Platz.

Und offenbaren körperliche Freuden sowie seelische Abgründe einer bis aufs Äußerste gelebten Existenz.

Die letzte Nacht im Cabaret. Auf die winzige Bühne drängen nacheinander Darsteller, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Eine dänische Futuristin spricht ein Manifest. Ein verspieltes Mädchen, keine 10 Jahre alt, präsentiert ihre eigene, drollige Fassung des Nibelungenliedes.

Ein Polizist verliest ein skurriles Untersuchungsprotokoll. Ein Gebet jenseits aller Konventionen wird vorgetragen. Neben der Bühne blickt eine junge Frau auf ihr bisheriges intensives Leben zurück, nur um wieder dem Drang die Bühne zu betreten nachzugeben.

Emmy Hennings: Dichterin, Dadaistin der ersten Stunde und Muse. Aber auch Getriebene, Äthersüchtige und Verzweifelte. Klangcollagen bestehend aus Texten und düsteren Gedanken der gefeierten Künstlerin erfüllen den Raum, drohen den Reigen der fabelhaften Identitäten zu beenden und ein dunkles Geheimnis zu offenbaren. Und man fragt sich wer am Ende der Nacht auf der Bühne bestehen wird: Emmy oder Emmy.

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Credits

Spiel / Simone Kern
Klangcollagen / Bit-Tuner
Regie / Dominique Müller
Text / Dominic Deville
Dauer / ca. 60 Minuten ohne Pause

 

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